Räuchern im Lockdown

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Schon seit der Antike Räuchern wir Menschen, um unseren Geist wieder in Einklang zu bringen. Die COVID-19-Pandemie zwingt Millionen Menschen, unter strengen Einschlussbedingungen zu leben, aber die Psychologie des menschlichen Verhaltens sagt voraus, je länger so eine Situation andauert, desto mehr sehnen wir uns nach Abwechslung. Für den Schutz unserer Liebsten und auch für uns selbst haben viele von uns sich mit anspruchsvollen Heim-Hobbys wie beispielsweise Yoga aber auch mit Räuchern auseinandergesetzt und sich so den Altach verschönert. Die Abwechslung des täglichen Tuns ist nun mal einer der vielen Schlüssel, die für eine Gesunde Psyche wichtig sind.

Doch wie erschaffen wir eine solche gesunde Abwechslung im Lockdown?

Was viele Menschen nicht wissen ist, das Geruch einer der stärkste Anker ist den wir Menschen haben. Mit einem Anker werden Gefühle hervorgerufen und unterbrochen und diese Eigenschaft können wir uns zu Hause zunutze machen. Eine mögliche Verwendung wäre den Feierabend mit einem angenehmen Räucherwerk zu beginnen und sich so besser zu Entspannen. So kann es Einem dann am Abend auch viel leichter fallen abzuschalten und dadurch besser zu schlafen. Wichtig ist hierbei nur, dass der Duft im Laufe der Zeit gleich bleibt.

Wie man Räucherwerk richtig räuchert

Räucherwerk gibt es in einer Vielzahl von Formen, unter anderem

  • Spulen
  • Kegel
  • Pulver
  • Stäbchen
  • Harze
  • Kräuter
  • Hölzer

Um Räucherwerk zu verbrennen, zündet man es zuerst sanft an. Um zum Beispiel ein Räucherstäbchen anzuzünden, würden Sie ein Feuerzeug oder ein Streichholz verwenden, um die Spitze anzuzünden. Sobald das Räucherstäbchen entzündet ist, löschen Sie die Flamme sanft, in der Regel durch Ausblasen. Das Räucherstäbchen wird dann glühen und beginnt, duftenden Rauch zu produzieren.

Die Brenndauer von Räucherwerk variiert je nach seiner Form. Zum Beispiel kann ein Räucherstäbchen zwischen 50 und 90 Minuten brennen. Wenn das Räucherstäbchen fertig brennt, erlischt es von selbst.

Räucherwerk stellt von Natur aus eine Brandgefahr dar. Laut einigen Weihrauchherstellern sollten Sie das tun:

Verwenden Sie ein Räuchergefäß oder einen Ständer, wenn Sie Räucherstäbchen verbrennen. Das hilft, den brennenden Räucherwerk und seine Asche einzudämmen.
Stellen Sie Räucherstäbchenhalter auf eine feuerfeste Oberfläche.
Lassen Sie brennendes Räucherwerk niemals unbeaufsichtigt.

Woraus wird Räucherwerk hergestellt?

Räucherwerk besteht in der Regel aus einem aromatischen Material, das einen Duft erzeugt, und einem brennbaren Bindemittel, das es in einer bestimmten Form zusammenhält.

Die aromatischen Materialien, die zur Herstellung von Räucherwerk verwendet werden, sind typischerweise pflanzlicher Herkunft und können eine Vielzahl von Harzen, Rinden, Samen, Wurzeln und Blumen umfassen.

Die spezifischen Inhaltsstoffe, die in Räucherwerk verwendet werden, können je nach Region und Hersteller variieren. Einige spezifische Beispiele für aromatische Inhaltsstoffe, die Sie vielleicht kennen, sind

  • Zimt
  • Weihrauch
  • Moschus
  • Myrrhe
  • Patchouli
  • Sandelholz

Das brennbare Bindematerial, das in Räucherwerk gefunden wird, ist das, was sich entzündet, wodurch das Räucherwerk brennen und Rauch erzeugen kann. Die verwendeten Materialien sind unterschiedlich, können aber Dinge wie Holzkohle oder Holzpulver enthalten.

Räucherkegel Spezial Räucherbrunnen
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Bietet das Verbrennen von Räucherwerk irgendwelche gesundheitlichen Vorteile?

Bietet das Verbrennen von Räucherwerk irgendwelche gesundheitlichen Vorteile?

Räucherwerk wird seit Jahrhunderten auf der ganzen Welt verwendet, aber hat es irgendwelche Vorteile für die Gesundheit oder das Wohlbefinden?

Es gibt nur wenige Untersuchungen zu den möglichen Vorteilen für die Gesundheit. Viele der verfügbaren Studien konzentrieren sich auf die Räucherwerk-Inhaltsstoffe Weihrauch und Myrrhe.

Das Verbrennen von Räucherwerk wird seit langem mit religiösen Praktiken und Meditation in Verbindung gebracht. Aber hat Räucherwerk tatsächlich eine beruhigende oder psychoaktive Wirkung?

Eine Studie aus dem Jahr 2008 (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2493463/) an Zellkulturen und Mäusen identifizierte eine Verbindung in Weihrauchharz, die eine ähnliche Reaktion wie ein Antidepressivum hervorrufen könnte. Darüber hinaus wurde eine Reaktion auf diese Verbindung in den Hirnregionen beobachtet, die mit Angstzuständen und Depressionen verbunden sind. Sie aktivierte auch Rezeptoren, die mit einem Wärmegefühl verbunden sind.

Eine Studie aus dem Jahr 2017 (https://www.jstage.jst.go.jp/article/jos/66/8/66_ess16149/_pdf/-char/en) ergab, dass einige aus Weihrauch- und Myrrhenharzen isolierte Verbindungen bei Mäusen eine entzündungshemmende Wirkung hatten. Forscher isolierten mehrere Verbindungen aus den Harzen und stellten fest, dass einige von ihnen in der Lage waren, eine Entzündungsreaktion bei Mäusen zu hemmen, je nach Dosis.

Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die Forscher in diesen Studien mit Verbindungen arbeiteten, die aus Weihrauchharz gereinigt wurden. Es sind weitere Studien erforderlich, um festzustellen, ob sie im Weihrauchrauch vorhanden sind und ob sie beim Menschen die gleiche Reaktion hervorrufen.

Fazit

Räucherwerk gibt es schon seit langer Zeit und wird für eine Vielzahl von Zwecken verwendet. Um den Alltag Abwechslungsreicher zu gestalten ist Rächern ausgezeichnete Unterstützung.

Trotz der Tatsache, dass es Räucherwerk schon seit Jahrhunderten gibt, sind die Informationen über seine gesundheitlichen Auswirkungen gemischt. Einige Studien weisen auf mögliche antidepressive und entzündungshemmende Wirkungen von Weihrauchkomponenten hin. Andere Studien fanden aber auch nachteilige Wirkungen. Die Dosis macht nunmal das Gift. Daher empfielt es sich vor dem Räuchern einfach ordentlich zu Lüften.

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